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Höhere Abteilung für Elektronik (Technische Informatik, Telekommunikation)

Zur Stundentafel

Was ist eigentlich Inhalt der Elektronik-Ausbildung?

Basierend auf einer umfassenden Allgemeinbildung beschäftigt sich die Elektronik mit:

  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Grundausbildung in mechanischer und in kunststofftechnischer Werkstätte
  • Analog- und Digitaltechnik
  • Computertechnik (Softwareentwicklung, Hardware-Aufbau, Betriebssysteme, Netzwerktechnik)
  • Sicherheit und Datenschutz im Computerbereich
  • Unterhaltungselektronik
  • Industrieller Elektronik
  • Internet-Dienste und Internet-Server und deren Programmierung
  • Fertigungstechnik (Entwurf, Fertigung und Austesten von Platinen)
  • Steuerungen
  • Sensoren aller Art (optisch, akustisch, ...) und ihre Anwendung (zB. in der Robotik)
  • Datenübertragung (Computernetzwerke, Funknetze aller Art, Telefonie)

Was ist für unsere Ausbildung Voraussetzung?

Interesse an der Lösung technischer Problemstellungen.

Bereitschaft neueste Entwicklungen auf dem Elektronik-Sektor, sei es im Software- oder im Hardware-Bereich nicht nur zu konsumieren, sondern auch in der Theorie zu lernen.

Teamarbeit zu praktizieren und an einer funktionierenden Klassengemeinschaft mitzuarbeiten.

Wie werden die 5-Jahre in der Höheren Abteilung ablaufen?

Im ersten Jahr werden die Grundlagen der wichtigen technischen Fächer theoretisch erarbeitet. Im praktischen Unterricht stehen ebenfalls handwerkliche Grundlagen auf dem Programm. Ein breiter Bereich ist den Allgemeinbildenden Fächern gewidmet. Um eine bessere Einstiegsmöglichkeit zu ermöglichen wurden in Deutsch, Englisch und in Mathematik Klassenteilungen eingeführt, sodass die Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen und Schüler individueller betreuen können.

Im zweiten Jahr werden die theoretischen Kenntnisse vertieft. Im Informatikunterricht werden nach den ersten Schritten in Programmieren in der Ersten bereits anspruchsvolle C++ - Programme entwickelt. Die elektronischen Bauteile sind bald keine Gheimnisse mehr und Schaltungen werden in speziellen Layout-programmen entwickelt und simuliert.
In den Ferien zwischen 2. und 3. Klasse ist der ideale Zeitpunkt um den ersten Teil des Praktikums bei einer Firma zu machen.

Das dritte Jahr geht schon in Tiefe der Theorie. Spezielle Netzwerk-Kenntnisse werden in Internet-Engeneering vermittelt, nach dem Curriculum der CISCO-Networking-Academy.
In unserer Abteilung wird, um den intensiven Gebrauch des Computers in Schule und Zuhause zu ermöglichen das Nutzen eines eigenen Laptops verlangt. Um das Schulnetz und das Internet einfach benutzen zu können, haben Schüler und Lehrer unserer Abteilung den ganzen Schulbereich mit Wlan abgedeckt und in allen Klassenräumen Multimediaausstattung mit Beamer, DVD-Player installiert.

Im vierten Jahr muss einer der beiden Abteilungsschwerpunkte gewählt werden:
Technische Informatik mit Betonung von Software-Schwerpunkten
Telekommuniktion mit intensiver Beschäftigung von Datenübertragungen über kabelgebundene und Funk-Netzwerke.Am Ende des Schuljahres kann bereits überlegt werde, ob und welche Diplom-Arbeit durchgeführt werden kann.
In den Ferien erfolgt der zweite Teil des Praktikums. Oft bei Firmen, die Diplom-Arbeiten unterstützen.

Im Maturajahr
wird der Diplomarbeit abgeschlossen, Jahresprojekte werden durchgeführt und die Vorgereitung auf die Reife- und Diplom-Prüfung geht die entscheidende Phase.

Wenn alles gut geht, sollte die Matura am Ende des Jahres den Abschluss der HTL-Karriere darstellen.

Wie gehts weiter?

Bereits vor der Matura suchen viele Unternehmen unsere Absolvente für Anstellungen in später leitenden Positionen. Die Liste der Untenehmen liest sich wie das Who-is-who der Tiroler Industrie. Aber auch einem weiterführenden Studium steht nichts im Wege.