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Höhere Abteilung für Wirtschaftsingenieurwesen (Betriebsinformatik)

Zur Stundentafel


Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikshalle oder im Forschungslabor.

Sie beginnt im Klassenzimmer.

Lee Iacocca

 

In der heutigen Zeit verändern sich Berufe sehr schnell und es entstehen laufend neue Berufsfelder, die auch mitwachsende oder sogar neue Ausbildungskonzepte notwendig machen. Berufsbildende Schulen müssen somit immer mit den Anforderungen an die Auszubildenden mitgehen, ja, diese sogar vorwegnehmen!

Ganz in diesem Sinne führt die HTL Innsbruck, Anichstraße eine "Höhere Abteilung für Wirtschaftsingenieurwesen, Ausbildungszweig Betriebsinformatik". Hinter dieser langatmigen Bezeichnung verbirgt sich eine moderne, EU-gerechte Ausbildung zum technisch geschulten aber auch betriebswirtschaftlich sattelfesten Informatiker.

Das Werkzeug Computer ist allgegenwärtig. Der souveräne Umgang mit diesem Werkzeug in allen Bereichen macht den Absolventen dieses Ausbildungszweiges reif für die Berufswelt des dritten Jahrtausends.

Nicht grundlos wurde das Jahr 1996 von der EU unter das Motto "Berufsbegleitendes Lernen" gestellt. Dies wird nun durch die starke Ausrichtung auf den Projektunterricht gefördert. Informationen finden, sie verknüpfen und fächerübergreifend verarbeiten lernen, heißt eigentlich "Lernen lernen". Gestützt wird dieses Anliegen durch die soziale Komponente. So sind viele Projekte oft nur im Team lösbar. Im Team lehrt nicht mehr nur der Lehrer, sondern jeder lernt von jedem.


Kommunikations- und Argumentationsfähigkeit, aber auch 
Kompromissbereitschaft und  Konfliktlösungsstrategien
sind notwendige Fähigkeiten, die gelernt und kultiviert sein wollen. Mit diesen Fähig- und Fertigkeiten wird es dem Absolventen dann auch jederzeit möglich sein, sich beruflich weiterzuentwickeln und weiterzubilden. 

Wir bieten daher eine dreijährige, auf einander aufbauende Ausbildung in diesen Schlüsselqualifikationen an:

Kommunikationstraining - Managementtechniken - Mitarbeiterführung.
Fremdsprachen, Kommunikationstraining, Managementtechniken


Was verbirgt sich nun hinter diesen, auf den ersten Blick etwas willkürlich zusammengewürfelt scheinenden Schlagworten?  Wir haben uns das Ziel gesetzt, neben fundiertem Fachwissen auch Schlüsselqualifikationen zu vermitteln:

1. Unsere EU-orientierte Arbeitswelt des 3. Jahrtausends muss Barrieren abbauen. Eine Barriere ist die Sprachenbarriere. Fremdsprachen schlagen hier die Brücken. Neben einer intensiven und praxisorientierten Englischausbildung bieten wir auch Italienisch und Spanisch als Freifächer ab der 3. Klasse an.

2. Auch innerbetriebliche Barrieren sind Hemmschuhe des Aufschwungs und der Entwicklung eines Unternehmens. Kommunikationstraining trainiert und fördert die Teamfähigkeit, Konflikt- und Problemlösungskompetenzen, Kritikfähigkeit, Präsentationsfähigkeiten und Kreativität. Managementtechniken trainieren Zeitmanagement, Mitarbeiterführungskompetenzen und Selbst- und Mitarbeitermotivation.

Abschluss:

Die Matura an dieser Abteilung berechtigt nach dreijähriger, einschlägiger Praxis zur Führung der Standesbezeichnung "Ingenieur". Dieser Titel wird im Gesamtraum der EU als teilweise postsekundäre Ausbildung mit einem Abschluß auf Diplomniveau anerkannt. 
Zudem erhält man die Berechtigung zur Ausübung folgender Berufe: 

• Bürokommunikationstechniker
• Elektroniker und Elektromaschinenbauer
• Maschinen- und Fertigungstechniker
• Schlosser

Als Weiterbildungsmöglichkeiten würde sich ein verkürztes Studium an einer Fachhochschule (z.B. Kufstein)  mit Anrechnung der HTL-Ausbildung, oder ein Studium an technischen oder kaufmännischen Hochschulen und Universitäten anbieten.